Feuerfische - Skorpionsfische

Feuerfische - Skorpionsfische

Feuerfische oder Rotfeuerfische - Giftig!

...gehören zu den Skorpionsfischen, sie sind Bewohner der Korallenriffe des tropischen Indopazifik und des Roten Meeres. Eine seltene Bezeichnung ist auch Löwenfisch (vom englischen Lionfish).

Fast alles an den giftigen Rotfeuerfischen - die rot-weissen Zebrastreifen, die langen, auffälligen Brustflossen und die entspannt mürrische Haltung - sagt: "Berühre mich besser nicht!" Das Gift der Feuerfische, verfügbar über eine Reihe von bis zu 18 Nadel-spitzen Flossenstrahlen, ist rein defensiv. Die eigentliche Jagdmethode beruht auf Tarnung und blitzschnellen Reflexen, um Beute, vor allem Fische und Garnelen zu schnappen.

Video: Rotfeuerfische und Muränen auf der Jagd

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Ein Verletzung von einem Rotfeuerfisch ist extrem schmerzhaft für den Menschen und kann Übelkeit und Atembeschwerden verursachen, gefährlicher kann es für Allergiker werden.

Die Rotfeuerfische kommen in der Natur im gesamten Indo-Pazifik in den Korallenriffen vor. Ironischer Weise ist es aber gerade der Pazifische Rotferuerfisch (Pterois volitans) der sich in den letzten Jahren in der Karibik und Florida ausbreitet. Ob er durch BallastWasser der Schiffe aus dem Panamakanal eingeschleppt wurde oder durch Aquarianer ausgesetzt wurde ist umstritten. Im Mittelmeer macht sich in jüngster Zeit der Indische Rotfeuerfisch (Pterois miles) breit. Der Fisch kommt vermutlich durch den Suezkanal direkt aus dem Roten Meer.

Eine interessante Bekämpfung der invasiven Rotfeuerfische findet in Florida statt, dort werden die Feuerfische zum Essen gejagd, es gibt sogar Wettbewerbe wer die meisten Rotfeuerfische fängt.

Informationen zur Haltung von Feuerfischen finden Sie in den Steckbriefen der einzelnen Arten.

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