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Ozonisator

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Ozonisator am Aquarium - wofür?

In Aquarium-Anwendungen kann ein Ozonisator oder Ozon-Generator, genutzt werden, um die Wasserqualität zu verbessern. Bei dieser Art von System wird Luft in den Ozonisator gepumpt (manchmal erst durch einen Lufttrockner um Feuchtigkeit zu beseitigen), wo sie in den meisten modernen Modelle einer elektrische Hochspannungsentladung ausgesetzt wird, die die Sauerstoffmoleküle auseinander bricht. Wenn dann die Moleküle rekombinieren wird zum Teil Ozon gebildet. Das Gas tritt dann in einen Eiweißabschäumer oder Ozonreaktor, wo es mit dem Aquarienwasser vermischt wird. Der Abfluss aus der Reaktions-Kammer kann dann durch Aktivkohle gefiltriert werden, um das restliche Ozon aus dem Wasser wieder zu entfernen.

Der Vorteil von Ozon zur Reduktion der Keimzahlen im Aquariumwasser gegenüber UV besteht darin, dass Ozon auch den "Gelbstich" des Wassers aufbricht. Dadurch sieht das Wasser optisch deutlich klarer aus.

Wie dosiert man Ozon richtig?

In jedem Aquarium stellen sich aufgrund der vorliegenden Bedingungen andere Wasserverhältnisse ein. Hier spielt z.B. die Besatzdichte, Futterart und Menge, Filterung und vieles mehr eine wichtige Rolle.

Als Faustregel für die Größe oder Leistungseinstellung eines Ozonisators kann man von etwa 10mg Ozon pro 100l Aquarienwasser ausgehen. Dies ist ein Erfahrungswert, der sich im Laufe vieler Jahre als gut brauchbar erwiesen hat. Nun gibt es allerdings in der modernen Aquaristik viele spezialisierte Aquarianer, die es genau wissen müssen und definierte Wasserbedingungen für ihre Tiere benötigen. In diesem Fall empfiehlt sich ein Redoxpotential Mess- und Regelgerät.