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Montipora

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In absteigender Reihenfolge

24 Artikel

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Haltung von Montipora Korallen

Montipora Korallen sind extrem Vielgestaltig. Im Aussehen unterscheidet man zwischen plattenförmig, säulenförmig, submassiv, massiv, verästelt und krustenförmig wachsenden Montipora-Arten. Allerdings gibt es auch Übergangsformen zwischen den einzelnen Wuchsformen, was Gruppenzuordnung und Artbestimmung weiter erschwert.

Montipora Standort: Montiporas brauchen nicht ganz so viel Licht wie Acros aber sie kommen mit viel Licht gut zurecht. Auch die Strömung ist nicht so entscheident, aber vor allem krustenförmige Arten wachsen bei starker Strömung besser. Man hat also viele Standort-Optionen. Zusätzlich sollte man aber bei der Standortwahl ausreichend Platz lassen zu potentiell nesselnden Korallen, wie LPS, Gorgonien etc. Dabei muß man auch bedenken, dass eine gut wachsende Montipora schon mal 1cm pro Monat an Längenwachstum aufweisen kann. 

Plattenförmig wachsende Montis erzeugen viel Schatten! Für Korallen kann es unter einer Platten-Monti schnell zu dunkel werden!

Temperatur: Montipora kommt mit Temperaturen zwischen 24°und 28° C gut zurecht. Bei Temperaturen über 29,5° droht die Korallenbleiche!

Licht: Hohe bis mittlere Lichtstärke. Wenn man mit LED Beleuchtung arbeitet, muß man die Schattenwirkung bedenken. Also braucht man mehrere Lichtquellen aus unterschiedlichen Richtungen oder man schafft z.B. durch eine diffuse Lichtquelle wie T5 eine ungerichtete Grundhelligkeit.

Wasserwerte: Hauptparameter wie für die Steinkorallenhaltung allgemein (s. Ratgeber Wasserwerte). Weniger empfindlich als Acropora wenn die Wasserwerte mal nicht ganz optimal sind.

Strömung: Eine gute Grundströmung und dann eine darüber liegende Wellensimulation, dann sind beste Vorraussetzungen für das Wachstum der Montipora gegeben.

Ernährung: Eine fein dosierte Zugabe von Spurenelementen (von denen die verbraucht werden!) und LICHT. Montipora profitiert nach meiner Einschätzung nicht sonderlich von einer speziellen Fütterung.

Vergesellschaftung: Montipora sind im Wettbewerb mit anderen Korallen oft die Verlierer wenn es um das Vernesseln geht (sehr ähnlich zu Acropora). Berührungen sollten auf jeden Fall vermieden werden. Auch massive Bestände von Weichkorallen dämpfen das Wachstum. Montiporas kommen aber in gemischten Riffbecken gut zurecht.

Risiken: Montiporas (vor allem Wildfänge und Farm-Nachzuchten) können eine Reihe von Parasiten beherbergen. Vor allem Strudelwürmer und die bekannte Montipora-Schnecke (Phestilla sp. Montiporafressende Fadenschnecke). Gegen die kleinen Plagegeister helfen Bäder mit Jod oder entsprechende Mittel, die gibt es hier:  Korallen behandeln