Montipora

Montipora

Montipora Arten

In dieser Kategorie finden Sie die bekannten und beliebten Arten der SPS Korallen Gattung Montipora. Montis gehören innerhalb der SPS Korallen-Gruppe zu den pflegeleichtesten. Sie wachsen bei den richtigen Wasserwerten schnell und ausdauernd.

In der Gattung Montipora werden heute über 70 verschiedene Arten gezählt. Viele Arten lassen sich eindeutig nur über eine Untersuchung des Skeletts der toten Koralle bestimmen. Bei unseren Namen geben wir entweder den Verkaufsnamen des Importeurs/Großhändlers weiter oder gehen nach den bekannten Verkaufsbezeichnungen. Eine wirklich verbindliche Bestimmung auf Artebene ist nicht möglich.

Hier finden Sie Informationen zur Haltung von Montipora SPS Korallen.

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Haltung von Montipora Korallen

Montipora Korallen sind extrem Vielgestaltig. Im Aussehen unterscheidet man zwischen plattenförmig, säulenförmig, submassiv, massiv, verästelt und krustenförmig wachsenden Montipora-Arten. Allerdings gibt es auch Übergangsformen zwischen den einzelnen Wuchsformen, was Gruppenzuordnung und Artbestimmung weiter erschwert.

Montipora Standort: Montiporas brauchen nicht ganz so viel Licht wie Acros aber sie kommen mit viel Licht gut zurecht. Auch die Strömung ist nicht so entscheident, aber vor allem krustenförmige Arten wachsen bei starker Strömung besser. Man hat also viele Standort-Optionen. Zusätzlich sollte man aber bei der Standortwahl ausreichend Platz lassen zu potentiell nesselnden Korallen, wie LPS, Gorgonien etc. Dabei muß man auch bedenken, dass eine gut wachsende Montipora schon mal 1cm pro Monat an Längenwachstum aufweisen kann. 

Plattenförmig wachsende Montis erzeugen viel Schatten! Für Korallen kann es unter einer Platten-Monti schnell zu dunkel werden!

Temperatur: Montipora kommt mit Temperaturen zwischen 24°und 28° C gut zurecht. Bei Temperaturen über 29,5° droht die Korallenbleiche!

Licht: Hohe bis mittlere Lichtstärke. Wenn man mit LED Beleuchtung arbeitet, muß man die Schattenwirkung bedenken. Also braucht man mehrere Lichtquellen aus unterschiedlichen Richtungen oder man schafft z.B. durch eine diffuse Lichtquelle wie T5 eine ungerichtete Grundhelligkeit.

Wasserwerte: Hauptparameter wie für die Steinkorallenhaltung allgemein (s. Ratgeber Wasserwerte). Weniger empfindlich als Acropora wenn die Wasserwerte mal nicht ganz optimal sind.

Strömung: Eine gute Grundströmung und dann eine darüber liegende Wellensimulation, dann sind beste Vorraussetzungen für das Wachstum der Montipora gegeben.

Ernährung: Eine fein dosierte Zugabe von Spurenelementen (von denen die verbraucht werden!) und LICHT. Montipora profitiert nach meiner Einschätzung nicht sonderlich von einer speziellen Fütterung.

Vergesellschaftung: Montipora sind im Wettbewerb mit anderen Korallen oft die Verlierer wenn es um das Vernesseln geht (sehr ähnlich zu Acropora). Berührungen sollten auf jeden Fall vermieden werden. Auch massive Bestände von Weichkorallen dämpfen das Wachstum. Montiporas kommen aber in gemischten Riffbecken gut zurecht.

Risiken: Montiporas (vor allem Wildfänge und Farm-Nachzuchten) können eine Reihe von Parasiten beherbergen. Vor allem Strudelwürmer und die bekannte Montipora-Schnecke (Phestilla sp. Montiporafressende Fadenschnecke). Gegen die kleinen Plagegeister helfen Bäder mit Jod oder entsprechende Mittel, die gibt es hier:  Korallen behandeln

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