Problemlöser & Heilmittel

Problemlöser & Heilmittel

Problemlöser & Heilmittel für die Meerwasser-Aquaristik

Wenn die biologischen Faktoren nicht mehr stimmen und das Mini-Biotop aus den Fugen gerät, dann muß man eventuell mit schnell wirkenden Mitteln versuchen das Gleichgewicht wiederzufinden. 

Dabei kommen vorwiegend Präparate zum Einsatz, die biologisch wirken, z.B. Bakterien die als Gegenspieler zu den Cyano-Bakterien auftreten. Aber gegebenenfalls auch heilende Medikamente oder chemisch wirksame Behandlungsmittel.

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Problemlöser – das ultimative Mittel der Aquaristik

Um es gleich zu Beginn zu sagen, wir empfehlen immer erst alle Möglichkeiten der biologischen Regulierung und Bekämpfung auszuschöpfen, bevor man zu den chemischen Mitteln greift. Aber jeder, der über lange Jahre das aquaristische Hobby betreibt, hat schon mal die Situation erlebt, da alle Tricks und Kniffe aus dem biologischen Werkzeugkoffer nicht mehr greifen.
Und bevor man die Aquaristik an den sprichwörtlichen Nagel hängt, sollte man alle sinnvollen Alternativen in Betracht ziehen. Einige grundsätzliche Aspekte sollten aber bei dem Einsatz von chemischen Präparaten beachtet werden.

Wann immer es um den Einsatz von chemischen Mitteln im „besetzten“ Becken geht, sollte man falls irgend möglich die Verträglichkeit mit dem eigenen Besatz vorab „im Kleinen“ prüfen.  Beispielsweise kann man die empfindlichsten Pflanzen oder Korallen aus dem Hauptbecken nehmen und in einem kleinen Quarantänebecken mit der empfohlenen Dosierung des Präparats konfrontieren. Zeigt die Pflanze oder das Tier nach angemessener Zeit (abhängig von der angegeben Wirkzeit des Herstellers) keine negativen Erscheinungen, hat man zumindest eine deutlich höhere Sicherheit bei der Anwendung im Hauptbecken.
Bei den angegebenen Dosierungen sollte man sich immer darüber im Klaren sein, wie viel Liter Wasser man Netto wirklich im Becken hat. Werden bei einem 100 Liter Becken 20 Liter durch Dekoration verdrängt und beträgt der tatsächliche Wasserstand nur wenige Zentimeter weniger als die Soll-Füllhöhe, so kann man schnell bei einer fast 50%-igen Überdosierung landen. Es empfiehlt sich fast immer hier mit sehr vorsichtigen Schätzungen zu arbeiten und ggf. die Dosierung langsam zu erhöhen.

Bei den Absorber-Präparaten ist ein Aspekt besonders wichtig. Alle Mittel funktionieren nur, wenn sie auch wirklich effektiv vom Wasser durchspült werden. Das bedeutet in fast allen Fällen, das das einfache Einhängen eines Beutels ins Wasser keinen nennenswerten Effekt hat. Erst der Einsatz in der Strömung und ggf. in einem speziellen Filterbauteil erzwingt den dauerhaften Kontakt mit dem Medium.

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