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Algenfresser

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In absteigender Reihenfolge

14 Artikel

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Einsatz von Algenfressern

Wenn der Einsatz von tierischen Helfern als Algenpolizei erfolgreich sein soll, muss man einige Dinge beachten. Wie oben schon erwähnt, sind tierische Algenfresser kein Allheilmittel. Zu hohe Nährstoffwerte, falsche Beleuchtung oder fehlende pflanzliche Konkurrenz müssen immer als erstes angegangen werden.

Pinselalgen Süsswasser

Bei den aber durchaus häufigen Algenproblemen bei guten Wasserwerten können die Algenfresser aber gute Dienste leisten. Es gibt bei den verschiedenen Arten jeweils spezifische Punkte zu beachten.

Schnecken als Algenfresser

Posthornschnecken vermehren sich gut, bei den passenden Bedingungen auch für manchen zu gut. Dann wird aus der Algenplage eine Schneckenplage. Tatsächlich wird sich der Schneckenbestand immer dem vorhandenen Futterangebot anpassen. Das heisst wenn die Nährstoffwerte zurückgehen und sich das Wachstum der Algen verlangsamt, dann werden auch die Schnecken wieder weniger. 

Wer eine "Schneckenplage" sicher verhindern will, der greift zu den diversen Rennschnecken Arten, da diese sich im reinen Süßwasser nicht vermehren. 

Garnelen als Algenfresser

Wer Garnelen als Algenfresser einsetzen möchte, sollte erstens mit einer ausreichenden Menge an Garnelen kalkulieren, vor allem für die Algenphase beim Einfahren des Aquariums. Pro 10 Liter Wasser können es schon 1-2 Amano-Garnele sein oder 4-5 kleine Rückenstrichgarnelen Neocaridinas sp.. Außerdem muss man beim Fischbesatz natürlich auf Räuber verzichten. 

Fische als Algenfresser

Die von uns oben ausgewählten Fischarten sind als friedliche Algenfresser bekannt und sie schädigen keine anderen Pflanzen wenn genügend Futter vorhanden ist.
Viele Harnischwelse (oder auch Saugwelse) sind natürlich auch Algenfresser. Abgesehen von der Größe kommt bei ihnen aber auch hinzu, dass sie oft (nicht immer) auch an anderes Grün, also an unsere Aquarienpflanzen gehen. Das gilt vor allem, wenn die eigentliche Algenphase vorbei ist und die Fische als obligatorische Pflanzenfresser einfach frisches Grünzeug brauchen. Durch Fütterung mit frischem Grün wie Salat, Gurke etc. (natürlich unbehandelt) kann man dem ggf vorbeugen.

Viele unserer bekannten lebendgebährenden Fische, wie Guppy, Platy etc. sind in der Natur auch Algen und Aufwuchsfresser wenn sie keine Mückenlarven bekommen. Allerdings neigen sie dazu recht faul zu sein und sie warten lieber auf die nächste Fütterung mit Flocken als sich zu sehr um die Algen zu kümmern. Um diese "Faulheit" zu verringern kann man gelegentliche Fastentage einführen, das stärkt den Appetit auf Algen enorm.