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Teichsubstrat

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Teichsubstrat bezeichnet den in den Teich eingebrachten Bodengrund. Wir empfehlen ausdrücklich NICHT die Verwendung von sogenannter Teicherde, insbesondere nicht  in Fisch oder Koi-Teichen. 

Teichsubstrat sollte in erster Linie den Wasserpflanzen als Siedlungsgrund den nötigen Halt geben und die Pflanzen mit mineralischen Grundstoffen versorgen. Bei stark zehrenden Pflanzen wie Seerose und Lotos werden auch über die Wurzeln Nährstoffe aufgenommen, bei vielen anderen Teichpflanzen erfolgt die Aufnahme im wesentlichen direkt aus dem Wasser und die Wurzeln dienen dem Halt und gegebenenfalls als Speicher.

Die zweite wesentliche Aufgabe des Teichbodens ist die Bereitstellung von Besiedlungsfläche für Bakterien, die die problematischen Nährstoffe umwandeln und damit für die Fische entgiften: Nitritbakterien (z. B. Nitrosomonas) und Nitratbakterien (z. B. Nitrobacter) (s. Wikipedia Stickstoffkreislauf
Dabei gilt: je poröser das Substrat, desto mehr Oberfläche und je mehr Oberfläche, desto mehr Bakterien!

Als drittes soll das Substrat die Teichfolie schützen, zumindest vor der UV Strahlung und auch bei Belastung (z.B. mit etwas schwereren Steinen) die Folie nicht beschädigen. Selbstverständlich darf das Substrat keine belastenden Stoffe oder gar Gifte an das Wasser abgeben.

Wie Sie sehen, ist der "Rest Kies und Steine" aus dem eigenen Garten oder gar sogenannter Teichhumus aus dem Baumarkt keine gute Idee für den Start in ein sorgenfreies Teichleben.