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Fungia

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Fungia LPS Korallen Haltung

Licht & Standort:  In der Natur liegen Fungias meist auf dem Boden auf der Seeseite des Korallenriffs. Eher selten sieht man sie sehr weit oben am Riffkamm. Dem entsprechend brauchen sie nicht unbedingt extrem helles Licht. Fungia Pilzkorallen kommen aber mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen gut zurecht, wenn sie umgesetzt werden und unter stärkeres Licht kommen bitte vorsichtig eingewöhnen! Wenn sie zu hell stehen bleichen sie aus! 

Fungias liegen meist auf Korallenbruch oder auf plattenförmigen Material. Selten sieht man sie im Sand. Sie sind in der Lage sich zu bewegen (Achtung bei höheren Standorten!) und verändern ihren Standort wenn er ihnen nicht zusagt. Sie können sich recht gut von Sand befreien wenn sie fitt sind. Korallen die keine Polypen zeigen sollte man besser durch Abwedeln vom Sand befreien, sonst drohen Gewebeschäden.

Wasserwerte: Hauptparameter wie für die Steinkorallenhaltung allgemein (s. Ratgeber Wasserwerte), Fungia kommt mit etwas höheren Nährstoffwerten besser zurecht als mit zu niedrigen. Bei niedrigen Nährstoffwerten kann zugefüttert werden.

Strömung: Die Strömung sollte so stark sein, dass sich kein Detritus auf und an der Koralle absetzen kann. Ein zu direkte Strömung sollte man vermeiden.

Ernährung: Wie die meisten gehandelten LPS Korallen erfolgt der Großteil der Ernährung über die eingelagerten Zooxanthellen und über die Aufnahme von gelösten Spurenelementen und Nährstoffen. Bei niedrigen Nährstoffwerten kann zugefüttert werden. Frostfutter und entsprechende Pellets eignen sich dafür.

Vergesellschaftung: Fungias werden von recht vielen anderen Korallen genesselt. Selbst sonst eher sensible Arten können hier Schaden anrichten. Fällt z.B. eine Acropora auf eine Fungia, haben oft beide Korallen Gewebeschäden an der betroffenen Stelle. Im Bezug auf Weichkorallen, Lederkorallen, Gorgonien etc. scheinen die Fungias aber nicht besonders empfindlich zu sein. 

Risiken: Abgesehen von Vernesselungen sind Fungias recht anpassungsfähig. 

Vermehrung: Die meisten Fungia Arten können sich sowohl sexuell als auch vegetativ vermehren. Stirbt eine Fungia durch Gewebeablösung, so sollte man das Skelett nach Möglichkeit weiter im Aquarium belassen. Gelegentlich bilden sich nämlich aus winzigen Geweberesten sogenannte Acanthocauli. Dabei wachsen kleine neue Fungias auf kleinen Stielen aus dem alten Mutterstock. Wenn sie eine gewisse Größe erreicht haben fallen sie ab und es kann sich an der gleichen Stelle ein neuer Acanthocauli bilden.

Farbformen: Am häufigsten Grün-Töne, orange, beige und violett. Gelegentlich mit farbigem Rand.